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Im Andreas si Dierle

20. Oktober 2012 By Wolfgang Bräun Kommentar verfassen

Macht hoch die Tür,
die Tor macht weit,
die Farb‘ isch weg,
nit erscht seit heut.

Am Dierle drusse, grad uf d‘ Stroß,
wo doch efange jeder woaß,
do wohnt der Walter mit sim Wieb,
di sell, wo mit de Kind‘ so lieb.

Doch d‘ Farb isch weg,
wo dieä wohl blieb…?
Drum mol mol oner,
der des kah,
mol irgendwieä des Garde-Dierle a.

Wer wieä die Zwei durch Stadt
doch rennt,
der sot doch glih, bigoscht, amend
dehom doch au äwäng drum due,
un do g’hert ebe Farb‘ dezu.

Damit des Dierle nit doch mol sait:
Verdammt, jetz‘ bin i usenander khait.

Kategorie: Arbeit & Berufe, Freizeit, Nachbarschaft(en), Sprache, Zeitgenossen

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