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	<title>Gereimtheiten</title>
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	<description>Verse, Reime und Vorträge in allen Lebenslagen</description>
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		<title>Claus wird 66</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag & Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[66. Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstagsgedicht zum 66.]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht zu 66]]></category>
		<category><![CDATA[zum 66 ten]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Claus ! Grad mal kurze Zeit ist es her, dass wir dir zum 60ten gratulieren durften. Doch die Zeit eilt uns voran und wir ihr hinterher. Zu meinem 60ten bekam ich nachstehende Zeilen, die ich jetzt um-gepfriemelt habe, damit sie schließlich auch zu dir und zum HEUTE passen. Ich gebe auch den Titel gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gereimtheiten.de/wp-content/images/Claus-Zink.jpg"><img src="http://www.gereimtheiten.de/wp-content/images/Claus-Zink-150x150.jpg" alt="" title="Claus Zink" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-3198" /></a><br />
<blockquote><strong>Lieber Claus ! </strong></p>
<p><strong>Grad mal kurze Zeit ist es her,<br />
dass wir dir zum 60ten gratulieren durften.<br />
Doch die Zeit eilt uns voran und wir ihr hinterher.</p>
<p>Zu meinem 60ten bekam ich nachstehende Zeilen,<br />
die ich jetzt um-gepfriemelt habe,<br />
damit sie schließlich auch zu dir und zum HEUTE passen.</p>
<p>Ich gebe auch den Titel gerne weiter: „Willkommen im Club“,<br />
auch wenn ich ja schon vor 46 Jahren jünger war als du&#8230;<br />
und deswegen auch immer jünger aussah&#8230;.</p>
<p>Falls lichtet auf dem Haupte das Geflecht sich,<br />
und mancher Zahn erweist als nicht mehr echt sich,<br />
und auch das Augenlicht allmählich schwächt sich:<br />
Geht &#8216;s weiter eben, trotz der Sechsundsechzig.</p>
<p>Wenn beim Freizeitsport mal meld&#8217; das Handicap sich,<br />
und wenn die Zeit wohl um, wo straflos man bezecht sich.<br />
Ja, mancher Überschwang sehr rasch nun rächt sich:<br />
Genieß&#8217; das Leben man mit Sechsundsechzig.</p>
<p>Fühlt man behämmert wie der Baum vom Specht sich,<br />
im Kopf da findet oft man nicht zurecht sich,<br />
wenn man mal nichts vergisst, dann freut man echt sich:<br />
Hurra, jetzt biste Sechsundsechzig!</p>
<p>Wenn dich dein Weib verliebt anblickt,<br />
find’st du das prächtig,<br />
doch ist das Vorspiel rum,<br />
fühlst du dich auch schon wieder schmächtig,<br />
und ist zweimal pro Woche Liebe dir dann eher lästig:<br />
Verdammte Sechsundsechzig!</p>
<p>Nach Sonne, Jugendkraft und Wärme lechz’ ich,<br />
plagt mich der Ischias gar sehr, dann ächz’ ich,<br />
heb&#8217; ich ein Lied zu singen an, dann krächz’ ich:<br />
Jetzt ist nun mal erreicht die Sechsundsechzig!</p>
<p>Und doch,<br />
beurteilt einmal man gerecht sich,<br />
so findet man doch wirklich gar nicht schlecht sich.<br />
Und meckert einer, sagt man: “Der erfrecht sich!<br />
Ein solcher Lümmel werde selbst<br />
doch erst mal Sechsundsechzig! </p>
<p>Und weil du ja niemandem anderen folgst als deiner Silke&#8230;vielleicht folgst mit den nächsten Zeilen doch mal mir und dem erst kürzlich am Magdalenenbergle ausgegrabenen keltischen Leitbild:</p>
<p>Immer schön die Stange fassen,<br />
Damen stets den Vortritt lassen,<br />
in Gesellschaft fromm und still<br />
niemals vorlaut oder schrill,<br />
beim Pimpern sollst du niemals hetzen<br />
und schlecht nicht über Kollegen schwätzen,<br />
zahle stets, was du gesoffen,<br />
der Wirt muss sonst auf morgen hoffen,</p>
<p>Fisch nicht mit dem Messer essen<br />
und Trippls Südkurier vergessen.<br />
Nicht zu oft die Weiber bügeln<br />
deshalb die Fleischeslust bezügeln,<br />
die Penunze nicht verprassen,<br />
nichts so wie die Faulheit hassen,<br />
ab sofort nie mehr nackt in Spiegel schauen,<br />
keinem Schwenninger mehr trauen,<br />
nicht trinken aus der Untertasse,<br />
und nie an fremde Titten fasse,<br />
führe stets ein saub&#8217;res Leben,<br />
Tugend sei dein Hauptbestreben!<br />
Nach dem Scheißen, wasch die Hände,<br />
schiffe nie an fremde Wände!<br />
Kurzum: Sei zu innerst gut,<br />
denn wer gut ist, auch gut ruht.</p>
<p>Das ist Alemannen-Brauch,<br />
aber anders geht es auch!  </p>
<p>Nur wer sich auf badische Weise, d.h. bescheiden durchs Leben bewegt, weiß,<br />
wie sich die dauerhafte Sittlichkeit im Leben des so braven, unbescholtenen Mannes<br />
namens Claus Kurt darsteltt.<br />
Als ob er die “höchst weltliche S ü n d e n f i b e l “ selbst geschrieben hätte.</p>
<p>Das Werk lautet<br />
“Pensionierte Sittlichkeit &#8211; wer war ich und wenn ja,<br />
warum geht nicht mehr soviel beim Mann mit 65+ und bleibt das so…?”</p>
<p>Dies nun stimmt wirklich wenig zuversichtlich!<br />
Doch lasst uns prüfen, ob, wie überhaupt oder<br />
ob es gar recht treffend auf den Jubilar passt,<br />
den wir alle Claus nennen und der nach Sigurd, Tarzan, Akim,<br />
Zorro alias Lassy la Roque, Eddy Cokran und dem deutschen Nachkriegsrocker<br />
Ted Herold das wohl eleganteste Nackenhaar in der Region trägt.</p>
<p>Ich deklamiere!  &#8211; Für alle Nicht-Lateiner -<br />
[Richie, wir grüßen dich!]  Ich trage vor:</p>
<p>Es war einmal ein – nein, kein Auerhahn, ein Zinken-Hahn,<br />
der hat stets seine Pflicht getan,<br />
zig- Jahre lang und noch viel mehr,<br />
dann war der Dienst ihm etwas schwer.<br />
So wie kein Rad auf ewig rollt,<br />
und wie kein Donner ewig grollt,<br />
so hatte ers sich schließlich ausge-klinkt,<br />
das heißt, es hat sich ausge-zinkt.</p>
<p>Nun ließ er seine Blicke schweifen,<br />
betrübt zu all den Ordensschleifen,<br />
Diplomen und den Ehrenpreisen,<br />
die er er-zinkt auf Golfers Reisen!</p>
<p>Was halfen ihm jetzt all die Prämien?<br />
Er musst sich vor den Hühnern schämien.<br />
Kein Hafer und kein Sellerie<br />
entlockten ihm ein Kikeriki.</p>
<p>Es klang jetzt wie ein heisres Quieken,<br />
sein einst so frohes Kikerikieken.<br />
Und all die Hennen und die Glucken<br />
die waren darob bass erschrucken.</p>
<p>So stand er traurig wie Piek sieben<br />
im Kreise seiner Hühnerlieben.<br />
Man hat den Enterich gebeten,<br />
den desolaten Zinken-Hahn<br />
vorübergehend zu vertreten.</p>
<p>So kümmert sich das Federvieh<br />
so gut wie nicht um Sittlichkeit und Bigamie.<br />
“Jawoll ! “, sprach stolz der Enterich,<br />
“die Kleinigkeit besorge ich!”</p>
<p>Am Zaun nun stand der Zinken-Hahn<br />
und sah voll tiefer Trauer an,<br />
wie seine Hennen seine Glucken,<br />
nun nicht mal mit der Wimper zucken,<br />
im Gegenteil, noch mit Frohlucken,<br />
sich nun vom Enterich begatten lassen.<br />
Der Zinken-Hahn, der konnt’s kaum fassen!</p>
<p>“Pfui, Teufel! meint er, “Ja, so sind die Glucken”,<br />
die unterm Enterich sich ducken!</p>
<p>Und schließlich kam der Bauer an<br />
und schnappte sich den Zinken-Hahn.<br />
Er sprach, du oller Veteran<br />
wirst höchstens noch fürs Saugen taugen,<br />
und Claus verdreht auch gleich die Augen.</p>
<p>Was aber ist des Lebens Mannestand..?</p>
<p>Statt dass das Heft ich an mich band,<br />
hab&#8217; freitags ich den Sauger in der Hand&#8230;.</p>
<p><strong>In diesem Sinne PROST auf unseren Claus.</strong></strong></p></blockquote>
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		<title>Die Frisur sitzt</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 14:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde & Zeitgenossen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, wie sieht der Kerl denn aus? Hat der keine Frau zuhaus? Gezogen wie an einer Schnur sitzt sein Scheitel samt Frisur. Irgendwie ist das daneben, wie Haare hier am Schädel kleben. Doch wie Männer halt so sind: Eitel seit sie Kleinkind sind&#8230; Später, als er schließlich pübertär, so mit 14, 15 ungefähr, er sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>Ja, wie sieht der Kerl denn aus?<br />
Hat der keine Frau zuhaus?<br />
Gezogen wie an einer Schnur<br />
sitzt sein Scheitel samt Frisur. </p>
<p>Irgendwie ist das daneben,<br />
wie Haare hier am Schädel kleben.<br />
Doch wie Männer halt so sind:<br />
Eitel seit sie Kleinkind sind&#8230;</p>
<p>Später,<br />
als er schließlich pübertär,<br />
so mit 14, 15 ungefähr,<br />
er sich tausend Pickel drückte,<br />
die, sofern er sich mal bückte,<br />
voll im Takt der Akne klopften,<br />
sich heftig aneinander propften</p>
<p>Erotisch wurd &#8216;s ihm plümerant,<br />
als erstmals Mädchen er erkannt.<br />
So wurd&#8217; ihm nachts die Hose bald nass,<br />
doch so gänzlich ohne Spaß.</p>
<p>Als er schließlich aufgeklärt,<br />
höchste Zeit, &#8216;s war nicht verkehrt,<br />
dachte er: Was soll &#8216;s?<br />
Ob ich und  du, ob sie und ich,<br />
leg auch allein ich Hand an mich&#8230; </p>
<p>Mit 17 dann, zur Tanzschul-Stund&#8217;<br />
küsst er den ersten roten Mund.<br />
Er hatte Freu&#8217;d mit Edith Kletting,<br />
die viel wusste schon vom Petting.<br />
Doch das dauerte nicht lang,<br />
weil sie trug der Zähne-Spang&#8217;.</p>
<p>Später bei der Bundeswehr<br />
ging außer saufen kaum was mehr.<br />
Denn im Kaffee war längst drin<br />
das berühmte Hängolin.</p>
<p>So zog sich das &#8216;ne ganz Weile,<br />
Erotik brauchte keine Eile,<br />
dem Haupthaar gab er klar &#8216;nen Touch,<br />
doch modisch war das dann to much.  </p>
<p>Foku-Hila-Oliba,<br />
die Haare sind zum kämmen da,<br />
und die Weibsleut&#8217; drehten voll:<br />
Mann, ist dieser Männi toll!</p>
<p>Kurz drauf hat es dann geklappt,<br />
er wurd&#8217; von Yasmin geschnappt<br />
und ist in die Fall&#8217; gedappt.<br />
Denn nicht nur die rote Uschi<br />
zeigte ihm die süße … Marmelade.<br />
Ach, wie schade!<br />
Doch Yasmin liebte voll und ganz<br />
auch seines Nackens Entenschwanz</p>
<p>So wurd&#8217; er treu und blieb &#8216;s bis heute,<br />
noch gerne geht er unter Leute,<br />
trägt meist ein Tank-Top-Unterhemd<br />
und das Resthaar glatt gekämmt.<br />
Gezogen wie an einer Schnur<br />
sitzt der Scheitel samt Frisur.<br />
Derweil sitzt Yasmin zuhaus&#8217;<br />
und färbt sich Strähnchen rein und raus.</p>
<p>So sind beide voll zufrieden<br />
und bis heut&#8217; beisamm&#8217; geblieben.<br />
denn man urteilt ja nicht nur<br />
Dummheit und Einfalt an Frisur.  </em><br />
</strong></p></blockquote>
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		<title>Begabte Vögel</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 Aphorismen]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung & Denkung]]></category>
		<category><![CDATA[Großes von anderen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nutze die Talente, die du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen. Henry van Dyke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Nutze die Talente, die du hast.<br />
Die Wälder wären sehr still,<br />
wenn nur die begabtesten Vögel sängen. </p>
<p><em>Henry van Dyke </em></strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufgeben oder Scheitern&#8230;?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 05:38:29 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[1 Aphorismen]]></category>
		<category><![CDATA[Großes von anderen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern. Henry Ford]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Es gibt viel mehr Leute,<br />
die freiwillig aufgeben,<br />
als solche, die echt scheitern. </strong></p>
<p><em>Henry Ford </em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wer kennt &#8216;Kohelet&#8217;&#8230;?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 04:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 Aphorismen]]></category>
		<category><![CDATA[Großes von anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Besser die Mahnrede eines Gebildeten anhören, als dem Gesang der Ungebildeten lauschen. Kohelet7,4]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Besser die Mahnrede eines Gebildeten anhören,<br />
als dem Gesang der Ungebildeten lauschen.  </p>
<p><em>Kohelet7,4</em></strong>
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Drum dicht&#8217; nicht und sei froh&#8230;</title>
		<link>http://www.gereimtheiten.de/3162/drum-dicht-nicht-und-sei-froh/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 13:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob.</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 aus der Hüfte]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung & Denkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens seit heut&#8217; man weiß, dass wer dichtet stets mit Fleiß, bekommt als Preis einen Platz dann in der Zeitung für die Info-Weit-Verbreitung. Drum dichte ich ein wenig mit, wenn noch zwei kommen, geht &#8216;s zu Dritt. Aber dies ist halt recht schwer, denn wo kommen solche her? Denn wer will den schon mit Hans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>Spätestens seit heut&#8217; man weiß,<br />
dass wer dichtet stets mit Fleiß,<br />
bekommt als Preis<br />
einen Platz dann in der Zeitung<br />
für die Info-Weit-Verbreitung.</p>
<p>Drum dichte ich ein wenig mit,<br />
wenn noch zwei kommen,<br />
geht &#8216;s zu Dritt.<br />
Aber dies ist halt recht schwer,<br />
denn wo kommen solche her?</p>
<p>Denn wer will den schon mit Hans<br />
oder aber auch mit Franz<br />
dichten, dass es hinten reimt<br />
und der Vers dann doch verschleimt&#8230;</p>
<p>Das nun mach ich lieber nit<br />
und versage mir den Ritt<br />
auf dem Pegasus.<br />
Und darum: Schluss.</em></strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorsatz 2012</title>
		<link>http://www.gereimtheiten.de/3151/vorsatz-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob.</dc:creator>
				<category><![CDATA[02 Jahreswechsel & Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Feste & Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & andere]]></category>
		<category><![CDATA[Im Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein artig&#8217; Mensch versagt sich all der Dinge, deren Sünde ihn verschlinge, denn wenn er seinen Pfad verliert und ihn die Wünsche überrennen, wenn er die Lust dann auch noch spürt, wird ihn der Reiz wohl neu verbrennen. Es freue sich, wer hat verlassen den Weg der Sünde, die man hassen sollte, obwohl man Anderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>Ein artig&#8217; Mensch versagt sich<br />
all der Dinge,<br />
deren Sünde ihn verschlinge,<br />
denn wenn er seinen Pfad verliert<br />
und ihn die Wünsche überrennen,<br />
wenn er die Lust dann auch noch spürt,<br />
wird ihn der Reiz wohl neu verbrennen.</p>
<p>Es freue sich,<br />
wer hat verlassen<br />
den Weg der Sünde,<br />
die man hassen<br />
sollte,<br />
obwohl man Anderes gerne<br />
wollte.<br />
Wenn Wünsche lustvoll man verspürt<br />
und bleibt dabei ganz unberührt,<br />
dann steht man über all den Dingen,<br />
mit denen andere noch ringen.</p>
<p>Ein artig Mensch ist der geworden,<br />
der frei von Lüsten, Lasten, Sorgen.</p>
<p>Des Seele darf jetzt wieder ruh´n,<br />
ist auf dem Pfad der Tugend nun.<br />
Denn dieser ist für den bestimmt,<br />
wes Docht des Reizes nicht mehr glimmt.</em></strong></p>
<p>by wob/dmm<br />
8. Januar 2012</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8230;und immer tapfer&#8230;!</title>
		<link>http://www.gereimtheiten.de/3141/und-immer-tapfer/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 06:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wob.</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 aus der Hüfte]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Nonsens]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Tapfer meint zum Nachbarn Gut, sie will, dass ihre lustvoll&#8217; Glut, sie sich am besten selber nähme und fremd-erotisch sie sich zähme. Nun, meint Gut, das wär&#8217; recht schwer, denn es käm&#8217; nicht von ungefähr, dass sie beide nun mal eben, sich öfters in den Armen lägen. Darum wisse er auch nicht, ob denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>Frau Tapfer meint zum Nachbarn Gut,<br />
sie will, dass ihre lustvoll&#8217; Glut,<br />
sie sich am besten selber nähme<br />
und fremd-erotisch sie sich zähme.</p>
<p>Nun, meint Gut, das wär&#8217; recht schwer,<br />
denn es käm&#8217; nicht von ungefähr,<br />
dass sie beide nun mal eben,<br />
sich öfters in den Armen lägen.</p>
<p>Darum wisse er auch nicht,<br />
ob denn am Tag des Jüngsten Gericht,<br />
sich daran irgend jemand stoße<br />
wenn man was wisse von der Chose,<br />
die sie beide irgendwann und eventuell<br />
dann auch durchaus sexuell<br />
praktiziert und absolviert.</p>
<p>Die Lösung sei, Frau Tapfer spricht,<br />
man achte auf die Lüste nicht,<br />
versage sich auch die Gefühle,<br />
in denen jeder einmal wühle.</p>
<p>Gesagt, getan,<br />
die beiden achten,<br />
darauf,<br />
dass keiner mehr muss schmachten,<br />
hinweg und fort mit all dem Trieb,<br />
der wohl von früher übrig blieb. </p>
<p>Beim Handschlag<br />
und beim Gruß es bleibt,<br />
womit die Lust<br />
schon voll entleibt.</em></strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gibt&#8217;s ja wohl gar nicht&#8230;so böse&#8230;??</title>
		<link>http://www.gereimtheiten.de/3080/gibts-ja-wohl-gar-nicht-so-bose/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Advent & Weihnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Advents und Weih.feier]]></category>
		<category><![CDATA[Feste & Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Nonsens]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war die Nacht mit Weih davor, die Ente schlief im Ofenrohr fast alles ist genau wie immer, selbst Opa ist im Herrenzimmer. Nur, so still war es noch nie. Was ist geschehn? Was, frag&#8217; ich Sie? Das ganze Haus steckt voller Leute, doch niemand ist zu hören heute. Liegt&#8217;s vielleicht an der Weihenacht? Nein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>Es war die Nacht mit Weih davor,<br />
die Ente schlief im Ofenrohr<br />
fast alles ist genau wie immer,<br />
selbst Opa ist im Herrenzimmer.</p>
<p>Nur, so still war es noch nie.<br />
Was ist geschehn? Was, frag&#8217; ich Sie?<br />
Das ganze Haus steckt voller Leute,<br />
doch niemand ist zu hören heute.</p>
<p>Liegt&#8217;s vielleicht an der Weihenacht?<br />
Nein, Mama hat sie umgebracht.<br />
im Festtagstrubel heute morgen<br />
ist sie mal kurz verrückt geworden.</p>
<p>So hat sie dann, ganz ungeniert,<br />
die ganze Sippe ausradiert.<br />
&#8216;ne Tasse Rattengift im Stollen,<br />
den gab&#8217;s zum Frühstück für den Ollen.</p>
<p>Noch zweimal kurz nach Luft geschnappt,<br />
dann gab er schon den Löffel ab.<br />
Der Oma dann, &#8216;ne Stunde später,<br />
&#8216;nen kleinen Sprengsatz ans Katheder.</p>
<p>Noch nicht mal fertig ausgeschissen<br />
hat&#8217;s sie’s beim letzten Druck zerrissen.<br />
Dann Tante Ruth, die alte Kuh,<br />
rin in den Kühlschrank, Klappe zu.</p>
<p>Die Nachbarn wollten nur was fragen<br />
und wurden gleich mal mit erschlagen,<br />
und Onkel Heinz aus Langeweile<br />
wird schnell zerlegt in kleine Teile.</p>
<p>Zum Schluss die Kinder, &#8216;s war schon spät,<br />
nach Afrika als Care-Paket.<br />
Nur Opa sitzt noch am Kamin<br />
und läßt besinnlich einen ziehn.</p>
<p>Doch plötzlich fragt er sich ganz leise:<br />
&#8220;Es ist so still, was soll die Scheiße?!&#8221;<br />
Er macht sich auf und geht zur Mama,<br />
die sitzt grad in der Speisekammer.</p>
<p>Hackt aus dem Dackel Rehragout.<br />
Der Opa sagt verdutzt: &#8220;Nanu!?<br />
Du hast ja alle umgebracht!?<br />
Was hast Du Dir dabei gedacht?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach, weißt du&#8221;, spricht sie reuevoll,<br />
&#8220;ich hatte halt die Schnauze voll.<br />
Vom vielen Krach, vom Weihnachts-Segen<br />
vom Kochen, Waschen, Backen, Legen,</p>
<p>Vom Gänsebraten aus der Truhe;<br />
ich wollte einfach meine Ruhe.&#8221;<br />
Der Opa bleibt gewurzelt stehn<br />
Und sagt: &#8220;Ich kann dich gut verstehn.</p>
<p>Denn mal privat, unter uns beiden,<br />
Ich konnt&#8217; die andern auch nicht leiden.<br />
Mein Kind, das hast du fein gemacht.<br />
Ich wünsch&#8217; dir frohe Weihenacht.&#8221;</p>
<p>(Verfasser unbekannt)</em></strong></p></blockquote>
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		<title>Das kommt v(Ohr)!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 13:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Feste & Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer und Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Häschen kam am Weihnachtsfest wegen seiner langen Ohren zu nah ans Tannenbaum-Geäst und hat den Halt verloren. Der Griff zu einem Zweig misslang, erschreckt und mit Entsetzen sah&#8217;s Häschen seinen Baum sodann in die Vitrine fetzen. Im Radio klang die &#8220;Stille Nacht&#8221;, ein Nachbar schrie &#8220;Wohl Irre!?&#8221; Am Boden lag die ganze Pracht vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>Ein Häschen kam am Weihnachtsfest<br />
wegen seiner langen Ohren<br />
zu nah ans Tannenbaum-Geäst<br />
und hat den Halt verloren.</p>
<p>Der Griff zu einem Zweig misslang,<br />
erschreckt und mit Entsetzen<br />
sah&#8217;s Häschen seinen Baum sodann<br />
in die Vitrine fetzen.</p>
<p>Im Radio klang die &#8220;Stille Nacht&#8221;,<br />
ein Nachbar schrie &#8220;Wohl Irre!?&#8221;<br />
Am Boden lag die ganze Pracht<br />
vom Christbaumschmuck-Geschirre!</p>
<p>Dem Häschen zitterten die Beine,<br />
es piepste: &#8220;Scheiß-Bescherung!&#8221;<br />
und dachte: &#8220;Jetzt hilft nur noch eine<br />
Versicherungs-Erklärung!&#8221;</p>
<p>Und während längst schon alles schlief,<br />
schrieb unser Häschen einen Brief:</p>
<p>Liebe Hasen-Haftpflicht!<br />
Bitte ersetzt mir Schmuck und Schrank<br />
für meinen Wohnungs-Nutzen<br />
und ich verspreche auch zum Dank<br />
die Ohren mal zu stutzen&#8230;!</p>
<p>Verfasser unbekannt</em></strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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